Was ist Deine Funktion und was sind Deine Aufgaben?
Als Leiter der Privatbank Von Graffenried betreue ich ein Portfolio von privaten und institutionellen Kunden. Zudem bin ich fürs Asset Management verantwortlich. Dieses umfasst einerseits das Portfolio Management, wo an den uns anvertrauten Kundenportfolios gearbeitet wird, der Anlageprozess angesiedelt ist und Anlagevorschläge aufbereitet werden. Andererseits gehören zudem die beiden Fondsteams „Aktien Schweiz“ und „Immobilienfonds“ zum Asset Management.
Was schätzt Du an Deinem Arbeitgeber besonders?
In den vergangenen nunmehr knapp 20 Jahren Unternehmenszugehörigkeit habe ich von Beginn weg sehr Vieles mitgestaltet und mitgeprägt, was mir liegt und auch Freude bereitet. Ermöglicht wird dies durch unsere Eignerstruktur mit der Familie als Inhaberin und damit verbundenen kurzen Entscheidwegen sowie einer effizienten Organisation.
Mit was hast Du Dein erstes Geld verdient?
Mein Mami hat im Dorf verschiedene Sekretariate geführt. Zu dieser Tätigkeit gehört hat auch der Versand von diverser Korrespondenz. Dabei habe ich der Post Konkurrenz gemacht und meist zu einem kleinen Abschlag zum „offiziellen“ Porto die Briefe per Velo zugestellt. So kenne ich noch heute die meisten Strassen im hügeligen Bolligen, wo ich seit geraumer Zeit wieder mit meiner Familie wohne.
Wenn Du eine berühmte Persönlichkeit – aktuelle oder aus der Vergangenheit – treffen dürftest: Wer wäre es und warum?
Mitte der 90iger Jahre – als ich begonnen habe, mich mit den Finanzmärkten auseinanderzusetzen – sind regelmässig Interviews mit André Kostolany auf N-TV ausgestrahlt worden, und zwar typischerweise jeweils während nervöser Marktphasen. Der Börsenaltmeister hat mich mit Zitaten, wie: „An der Börse sind 2 mal 2 niemals 4, sondern 5 minus 1. Man muss nur die Nerven und das Geld haben, dieses Minus eins auszuhalten.“ oder “ „Einer Straßenbahn und einer Aktie darf man nie nachlaufen. Nur Geduld: Die nächste kommt mit Sicherheit.“ beeindruckt und mitgeprägt. Unterdessen sind seine Aussagen verifiziert, und ich würde mich gerne mit ihm über die Finanzmärkte und deren Entwicklung unterhalten.
Wofür würdest Du mitten in der Nacht aufstehen?
Für die Familie und für Freunde. Was die familieninterne Schlafsituation mit zwei kleineren Kindern von 6 und 8 Jahren anbelangt, ist es immer wieder faszinierend festzustellen, wer während der Nacht in welches Bett geschlüpft ist.
Was ist Deine Lieblingsbeschäftigung an Wochenenden?
Am Wochenende ist meistens Familienprogramm angesagt, wobei sich das Geschehen weg von Spielplätzen hin zu Sportstätten oder Kultursälen verlagert hat, was der Attraktivität für die Eltern zuträglich ist.
Welches Tier wärst Du gerne und warum?
Während meiner Aktivzeit als Triathlet habe ich mir vorgestellt, was es bedeuten würde, so schnell wie ein Segelfisch zu schwimmen: Für die 3,8 Kilometer hätte ich dann gut 2 Minuten benötigt. Statt mit 110 bin ich dann mit (immerhin) etwas mehr als 3 Kilometern pro Stunde unterwegs gewesen.
Was darf in Deinem Kühlschrank niemals fehlen?
Schoggi…!
Welches Land steht ganz oben auf Deiner Reise-Liste?
Gerne bin ich in der Schweiz oder dann auch im Piemont, der Toscana oder in Süddeutschland unterwegs.
Bist Du investiert? Hast Du Anlagefavoriten?
Ich bin langfristig und diversifiziert vor allem in Qualitätsaktien investiert. Dazu gehört auch unser GR Aktien Schweiz Small & Mid Caps. Unsere Kinder sind in der Strategie „VV Start“ investiert, was mittels Aktiensparen einen langfristigen Vermögensaufbau ermöglicht. Mir ist auch die finanzielle Bildung ein wichtiges Anliegen.
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